Institut für Musik und Musikwissenschaft

Stiftung Universität Hildesheim

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»Das Geheimnis des guten Klangs«

Auf den Spuren der Obertöne im Chorgesang

Ein Sänger steht auf der Bühne und singt zwei Melodien gleichzeitig. Man hört seine normale Stimme und eine kristallklare, die scheinbar schwebend im Raum steht. Obertongesang nennt man dieses Stimmphänomen. Doch was passiert, wenn sich ein ganzer Chor dieser Technik bedient? 1968 komponierte erstmals Karlheinz Stockhausen ein Stück für sechs Obertonsänger. Seither gibt es eine Reihe von Komponisten, die für spezielle Obertonchöre komponieren. Jeder einzelne Sänger singt dann nicht nur die Akkorde der normalen Noten, sondern ganz bewußt auch Obertöne, die zusätzlich notiert sind. Aus einstimmig wird mehrstimmig, wird vielstimmig. Man munkelt, dass die bewußte Verwendung von Obertongesang im Chor auch zu einem reinen Klang führt. Oder zum Seelenfrieden. Oder das Universum selbst hat seine Finger mit im Spiel ...

Ein Feature über die Faszination des Obertonsingens in der westlichen Chorwelt, über Vokaltechniken und die individuellen Suche nach dem Geheimnis des guten Klangs.

Eine Sendung von Dagmar Neumann.

Sprecher: Dagmar Neumann, Wolfgang Saus (Obertonsänger, Stimmforscher), Jan Stanek (Leiter des Obertonchores Prag) und Kiva (Obertonsängerin und Komponistin).

Aufnahmen mit freundlicher Unterstützung des Bohemia Cantat Festivals 2009. Lern-Zitate aus dem Buch »Oberton Singen« von Wolfgang Saus, Traumzeitverlag 2004.

Erstausstrahlung bei Radio Tonkuhle: 15.1.2011

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Eine Sendung von Dagmar Neumann

Ein Sänger steht auf der Bühne und singt zwei Melodien gleichzeitig. Man hört seine normale Stimme und eine kristallklare, die
scheinbar schwebend im Raum steht. Obertongesang nennt man dieses Stimmphänomen. Doch was passiert, wenn sich ein
ganzer Chor dieser Technik bedient? 1968 komponierte erstmals Karlheinz Stockhausen ein Stück für 6 Obertonsänger. Seither
gibt es eine Reihe von Komponisten die für spezielle Obertonchöre komponieren. Jeder einzelne Sänger singt dann nicht nur die
Akkorde der normalen Noten, sondern ganz bewußt auch Obertöne die zusätzlich notiert sind. Aus einstimmig, wird mehrstimmig,
wird vielstimmig. Man munkelt, dass die bewußte Verwendung von Obertongesang im Chor auch zu einem reinen Klang führt. Oder
zum Seelenfrieden. Oder das Universum selbst hat seine Finger mit im Spiel...
Ein Feature über die Faszination des Obertonsingens in der westlichen Chorwelt, über Vokaltechniken und die individuellen Suche
nach dem Geheimnis des guten Klangs.
Sprecher: Dagmar Neumann, Wolfgang Saus (Obertonsänger, Stimmforscher), Olaf Stannek (Leiter des Obertonchores Prag) und
Kiva (Obertonsängerin und Komponistin).
Aufnahmen mit freundlicher Unterstützung des Bohemia Cantat Festivals 2009. Lern-Zitate aus dem Buch “Oberton Singen” von
Wolfgang Saus, Traumzeitverlag 2004.

Erstausstrahlung bei Radio Tonkuhle: 15.01.2011